Frischzellenkur für den Fachwortschatz



Reiz ist geil
von Klaus-Dieter Koch
In 7 Schritten zur attraktiven Marke

Verlagstext: Angeblich lässt sich alles nur noch über den günstigen Preis verkaufen. Aber ehrlich – verlässt man sich nicht auch auf den Markennamen? Wie lässt sich also ein Markenwert aufbauen und sichern? Gibt es in diesem Bereich für Hersteller, Händler und Dienstleister neue Wege, um Erträge zu erzielen, die unternehmerischen Erfolg sichern und Wachstum ermöglichen? Aber natürlich! Klaus-Dieter Koch zeigt, wie in einer globalisierten und gesättigten Welt Produkte und Unternehmen auf Basis ihrer Spitzenleistungen systematisch zu anziehungsstarken und begehrten Marken entwickelt werden können. Seine verblüffend plausiblen Konzepte zur Stärkung der «physikalischen» Anziehungskraft von Marken gelten für Unternehmen aller Größen. Am Beispiel von Coca-Cola, Maggi, Nivea und Nike analysiert er, auf welchen Faktoren die erfolgreiche Anziehungskraft einer Marke basiert.
Der Autor: Klaus-Dieter Koch ist seit über zwanzig Jahren auf Marken-Strategieberatung für mittelständische Unternehmen und Großunternehmen in Europa, vor allem in Deutschland, Österreich und der Schweiz, spezialisiert. Er schreibt Beiträge für führende Wirtschaftpublikationen («Handelsblatt», «Die Welt»), hält Seminare und Vorlesungen an Business-Schools sowie bei zahlreichen Unternehmen und Verbänden. Klaus-Dieter Koch lebt in Nürnberg.
Andere Kommentare: »Für seine Thesen liefert Klaus-Dieter Koch nachvollziehbare Beweise aus dem Wirtschaftsleben. Dabei scheut sich Koch nicht, den eigenen Berufsstand zu hinterfragen – schliesslich profitiere auch dieser von der Suche nach der richtigen Markenstrategie.« Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Mit Reizen geizen ist out, glaubt Klaus-Dieter Koch. Und belegt das in »Reiz ist geil« mit physikalischen Gesetzen und vielen positiven oder negativen Beispielen für Markenaufbau und -pflege.« Werbewoche
Mein Kommentar: »Der Markt ist ein von Menschen betriebenes Naturereignis.« schreibt der deutsche Mathematiker und Wirtschaftswissenschaftler Helmar Nah (1931-1990). Nützliches Markt- und Markenwissen kann nicht Schaden, will man KommunikationsdesignerIn werden. Wissen ist sehr von Nutzen, wenn es weitergegeben wird, und ist nur wertvoll, wenn es angewendet, weiterentwickelt und verfeinert werden kann. Dieser gut lesbare Ratgeber kann DFI-Studierende im Hauptstudium zur Erkenntnis führen, dass Marken-Designerinnen und -Designer etwas von den thoretischen Begriffen wie Markenführung, Zielgruppen, Mehrwert und Positionierung verstehen sollten, um spätestens in ihrer Abschluss-Präsentation vor einer Fachjury mit Fachvokabular zu glänzen.
Fazit: ***** (5 von 5 Sternen)

Klaus-Dieter Koch – Reiz ist geil
In 7 Schritten zur attraktiven Marke2007
erschien 2006 erstmals im Orell Füssli Verlag, Zürich
3. Auflage 2007, 190 Seiten
gebunden mit Schutzumschlag (29,80 Euro)
> www.ofv.ch

Sprache als Aushängeschild



Corporate Wording®
von Hans-Peter Förster (Hg.), Gerhard Rost und Michael Thiermeyer
Die vier Erfolgsfaktoren für professionelle Kommunikation

Verlagstext: Ein Unternehmen muss eine eindeutige Identität besitzen, will es auf lange Sicht erfolgreich sein. Vertrauenswürdige und authentische, transparente und innovative Kommunikation ist dabei wichtiger, als sich kurzlebigen Trends auszuliefern. Der Gewinn kommt mit der Sprache. Die meisten sind im Bilde, wenn von Markenwerten, dem Corporate Design oder der Corporate Identity geredet wird. Aber all dies unter einen Hut bringen? Hier ist ein Corporate Wording gefragt: Denn schließlich ist die gesamte Kommunikation ein Aushängeschild – ob Geschäftsbericht, Werbung, Korrespondenz, technische Dokumente oder Stelleninserate.
Drei Experten zeigen, wie der professionelle Auftritt funktioniert - bedeutsam für Kunden, konform zur Marke. Wer mit Disziplin, Arbeitslust und Wertschätzung die Sprache anpackt, wird ein nachhaltiges Unternehmens(leit)bild formen und die Rendite sichern. Das bewährte Standardwerk für eine durchgängige Unternehmenssprache jetzt vollständig aktualisiert und erweitert. Mit einem Corporate-Wording-Schnellkurs für eilige Leser. Ein Ideengeber zum Nachschlagen mit einem Wörterbuch für alle, die durch klare und vertrauenserweckende Worte vorankommen wollen.
Die Autoren: Gerhard Rost ist Geschäftsführer der Kommunikationsagentur Keysselitz in München. Vom IT-Konzern bis zur Kirche haben führende Unternehmungen ihre Identität mit Keysselitz weiterentwickelt. Prof Dr. Michael Thiermeyer promovierte in Kommunikationswissenschaft, ist Senior Berater bei Keysselitz als Experte für Integrierte Kommunikation. Er lehrt an der Hochschule Amberg-Weiden. Herausgeber Hans-Peter Förster, Bestsellerautor („Texten wie ein Profi” u.a.), hat das CW-Konzept und die 4-Farben-Sprachmethode entwickelt. Er ist Lehrstuhlinhaber für Corporate Wording® an der ZfU International Business School.
Mein Kommentar: »Man soll nicht lesen, um alles herunterzuschlucken, sondern vielmehr sehen, was man gebrauchen kann« (Henrik Ibsen). Dieser durchgängig vierfarbig gedruckte, in der Thesis gesetzte Praxis-Ratgeber wendet sich weniger an Gestalterinnen und Gestalter als an Marketing-Fachleute, Unternehmensberater, Verkaufsprofis und Marken-Manager. Hängen bleiben Kernbotschaften wie zum Beispiel, dass Terminologie als Wirtschaftsfaktor zu begreifen ist, d.h. dass Fachwortschatz, dort wo er gebraucht und richtig eingesetzt wird, Ressourcen spart und den einheitlichen Auftritt eines Unternehmens unterstützt und Verständigingsprobleme vermeidet. Generell fördert dieses Buch für fortgeschrittene Kommunikationsexperten das allgemeine Sprachbewusstsein und steigt tief in professionelle Kommunikationspraktiken ein.
Fazit: ***(3 von 5 Sternen)

Hans Peter Förster, Gerhard Rost, Michael Thiermeyer
Corporate Wording
2010 als Frankfurter Allgemeine Buch erschienen,
ca. 200 Seiten, Innenteil vierfarbig, Hardcover mit Schutzumschlag
F.A.Z.-Institut für Management, Markt- und Medieninformationen GmbH
Frankfurt am Main (29,90 Euro)
> www.fazbuch.de

Das dicke Ende?



Abschluss? Klasse! > Realisationsphase. Ideal für einen Absender – sei es ein Produkt, ein Unternehmen oder eine Institution – ist es, wenn er auf allen Kanälen schnell wiedererkannt wird. Sowohl in klassischen Untiefen als auch im virtuellen Weltmeer. Dazu gehört ein stringenter konzeptioneller Einfall, der sich wiederholt oder variiert durch das gesamte Abschlussprojekt bewegt und die Hauptrolle spielt.
Das Abschluss-Semester muss nicht in der Katastrophe enden, obwohl die kontinuierliche Weiterentwicklung, also die folgenreiche Weiterbearbeitung der eigenen Konzeption weder Zuckerschlecken noch ein Kindergeburtstag ist.
Visuelle Kommunikation ist, wenn eine konzeptionelle Idee schlüssig und für jeden verständlich wiederholt und ersichtlich durchgestaltet wird. Je nach Einsatz unterschiedlicher Medien darf auch überraschend variiert werden, sofern es grundlegende Wiedererkennung gibt.
Hier und da sei eine Abweichung erlaubt und erwünscht. Nur nicht vom Kurs. Das kann Havarie (Schiffbruch) bedeuten. Katastrophen können jetzt – sieben Wochen vor der DFI-Abschluss-Präsentation – noch verhindert werden. Allerdings nur, wenn die Leistung sich steigert, um den Kahn vor dem absoluten Untergang zu retten. Herr Kapitän, niemand verlässt das Schiff! Eine gelungene Abschlussarbeit ist vergleichbar mit dem evolutionären Zufall in der Biologie, der endlosen Geschichte von Versuch und Irrtum. Also ein kreativer Prozess, wie ihn jeder Erfinder kennt. Durchgestalten und durchhalten lautet das Kommando.
(Bildquelle: Warner Bros. Pictures)

Bibliophile Fake-Tasche




Löst bei einigen Mitmenschen totales Habenwollen aus. Das BookBook, die bizarre Ledertasche, die exklusiv für Apples MacBook und MacBook Pro erdacht wurde. Hersteller ist TwelveSouth, eine der ungezählten US-Marken für Apple-Accessoires. Zu haben in den DFI-Hausfarben Classic Black oder Vibrant Red. Gesehen bei swisssmiss, dem New Yorker Kult-Blog.
> www.twelvesouth.com/products/bookbook/
> www.swiss-miss.com

Die beste Zeit für gute Ideen



Abschluss? Klasse! > Realisationsphase. Januar 2010. Nur im langen, dunklen Wintersemester lässt sich so konzentriert für ein gut entwickeltes und ausgereift-durchgestaltetes DFI-Abschlussprojekt arbeiten. Wie erfreulich, dass jetzt kein Sommer ist, da wäre man doch ständig outdoor und nicht am Schreibtisch unterwegs. »Glück ist die Überwindung der Bedürfnisse, nicht ihre Erfüllung.« (James Ogilvy, Glücksforscher). Das eigene Abschlussthema ist jetzt glücklicherweise so weit vorangeschritten, dass die Präsentation immer konkretere Formen annimmt, und auf mindesten 6 Baustellen gleichzeitig, gezimmert, geschoben, lackiert, gehobelt, geschraubt und gefeilt wird. Da hilft eine Checkliste, wenn es darauf ankommt, keine wichtigen Bausteine für das Gesamtgelingen zu vergessen, sondern rechtzeitig zu bearbeiten. Die Methode GTD hilft. Getting Things Done – Dinge geregelt kriegen: wenn man alles aufschreibt und dafür sorgt, dass man im richtigen Augenblick daran erinnert wird, schafft man eine enge Verbindung und damit Platz im Kopf für Dinge, die gerade anstehen. Sind Dinge erledigt, werden sie zügig von der Liste entfernt. Das heißt, GTD hilft nicht nur beim Erinnern zum richtigen Zeitpunkt, sondern auch beim Vergessen und damit beim Entspannen.

Modernes Leben mit Sascha Lobo




Rechtzeitig zum Start als Taschenbuch hier gebündelt die Werke, die den polarisierenden Blogger und Journalisten mit dem leuchtend-roten Iro bekanntmachten, bevor er im vielbeachteten »vodafone-Spot« auftrat und viel Spott kassierte.

Dinge geregelt kriegen –
ohne einen Funken Selbstdisziplin
von Kathrin Passig und Sascha Lobo

Verlagstext: Wer kennt das nicht: Man hat sich fest vorgenommen, endlich auf den Brief zu antworten, der vor Wochen angekommen ist, doch Wochen später liegt er immer noch unter dem Stapel unbezahlter Rechnungen der Termin für die Steuererklärung ist seit Monaten verstrichen, und am Computerbildschirm vergilbt ein Zettel: «Dringend: To-do-Liste machen!!» Fast jeder Zweite neigt dazu, Aufgaben vor sich herzuschieben. Inzwischen gibt es sogar ein eigenes Wort dafür: »Prokrastination«. Und für all jene, die darunter leiden, gibt es dieses Buch. Es zeigt, wie man sich dem Druck endloser To-do-Listen entziehen kann und die Dinge trotzdem in den Griff bekommt – ohne das schlechte Gewissen, das all die E-Mails, Anfragen, Aufträge, Pläne und Verpflichtungen uns ständig machen wollen, und ohne sich mit Tricks und Kniffen selbst zu überlisten. Vieles, was uns fertigmacht, weil es von uns fertig gemacht werden will, ist ohnehin nicht wert, dass man sich darüber den Kopf zerbricht. Und manchmal gilt es auch, den äußeren Schweinehund zu bekämpfen ... Kathrin Passig und Sascha Lobo helfen, das Leben so zu organisieren, dass man es nicht ständig organisieren muss. Ein ebenso provokatives wie brillant geschriebenes Lob der Disziplinlosigkeit.
Die Autoren: Kathrin Passig, geboren 1970, ist Geschäftsführerin der Zentralen Intelligenz Agentur in Berlin und Redakteurin des Weblogs »Riesenmaschine«, das 2006 mit dem »Grimme Online Award« ausgezeichnet wurde. Ebenfalls 2006 gewann sie en Ingeborg-Bachmann-Preis. Deutschlands bekanntester Blogger Sascha Lobo, geboren 1975, war Kreativdirektor in einer Werbeagentur. Heute ist er freiberuflicher Kommunikationsstratege und entwickelt Markenkonzepte.
Mein Kommentar: Da der Ratgeber »Getting Things Done« schon seit 2001 in Buchform von David Allen vorliegt, lese ich dieses Remake erst später. »Die Dinge geregelt kriegen«, das ist für den kalifornischen Management-Berater David Allen vor allem eine Frage guter Selbstorganisation. Sein Erfolgsrezept: den Kopf konsequent entlasten, indem man ein funktionierendes »äußeres« Ordnungssystem aufbaut. Dies setzt voraus, dass man
• alles, was zu tun ist, lückenlos erfasst,
• es kategorisiert
(Müll? Handlungsbedarf? Jetzt gleich erledigen? Später? Delegieren?),
• mittels Planungshilfen wie Timer, Listen, Wiedervorlage ständig auf dem Laufenden bleibt,
• entscheidet, was zu tun ist, und
• schließlich die Dinge ganz konkret angeht und nicht etwa auf die lange Bank schiebt.
Die Auseinandersetzung mit Fragen der Selbst-Organisation ist für DFI-Studierende nicht erst im Abschluss-Semester akut. Also: ein ständig relevantes Thema!

Dinge geregelt kriegen – ohne einen Funken Selbstdisziplin
von Kathrin Passig und Sascha Lobo
erscheint am 01.02.2010 als rororo Taschenbuch,
288 Seiten (8,95 Euro)
> www.rowohlt.de

Viel bedeutender ist das:
Wir nennen es Arbeit
Die digitale Boheme oder: Intelligentes Leben jenseits der Festanstellung
von Holm Friebe und Sascha Lobo

Verlagstext: Die digitale Bohème verzichtet dankend auf einen Arbeitsvertrag und verwirklicht mit neuen Technologien den alten Traum vom selbstbestimmten Leben. Laptops und Weblogs sind ihre Werkzeuge, eBay und MySpace ihre Plattformen. Ihre Produktionsweisen verändern den Charakter des Internets, der Märkte und längst auch der Gesellschaft. Holm Friebe und Sascha Lobo porträtieren einen zeitgemäßen Lebensstil und erklären die wirtschaftlichen, technischen und sozialen Hintergründe. Ihre spannende Analyse inspiriert dazu, so zu arbeiten, wie man leben will.
Die Autoren: Lobos Co-Autor, der Journalist Holm Friebe ist Geschäftsführer der der Zentralen Intelligenz Agentur in Berlin. Spezialgebiete: Ökonomie, Trends, Marken. Veröffentlichte auch das Buch »Marke Eigenbau - Der Aufstand der Massen gegen die Massenproduktion« (zusammen mit Thomas Ramge, Campus 2008). Arbeitet als Dozent an der Zürcher Hochschule der Künste im Studiengang Style & Design.
Andere Kommentare: »Wann hat ein Buch der Jugend so viel Hoffnung auf gutes Gelingen gemacht?« FAZ
Mein Kommentar: Branchen verändern sich und zukunftstaugliche, bedarfsorientierte Berufe und Dienstleistungen werden täglich neu erfunden. Medien-Arbeit definiert sich durch die Beschleunigung von Botschaften anders. Dieses Buch eröffnete dem Leser vor 4 Jahren zurzeit des Erscheinens die Möglichkeiten der Vernetzung als chancenreiche Spielart für neu zu erfindende Existenzformen und Erwerbsmöglichkeiten. War damals richtig inspirierend – vor der Finanz- und Wirtschaftskrise. Jetzt liegt die aktualisierte Neuauflage als Taschenbuch vor.
Fazit: ***** (5 von 5 Sternen)

Wir nennen es Arbeit
von Sascha Lobo und Holm Friebe
erschien erstmals 2006.
Jetzt auch als aktualisiertes Taschenbuch,
mit S/W-Illustrationen, 304 Seiten,
12,5 x 18,7 cm, (8,95 Euro)
> www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=247497
> www.saschalobo.com

Mittlerweile ausgezeichnet: exzellentes Typobuch






Schriftgestalten
Über Schrift und Gestaltung
von Tino Graß

Verlagstext: Wie entsteht eine Schrift? Weshalb entstehen überhaupt neue Schriften? Warum gibt es gute und warum schlechte? Wie benutzt man Schrift? Was sind die elementaren Dinge für gute Schriftgestaltung?
Diese und ähnliche Fragen beantwortet das Buch «schriftgestalten» anhand von Arbeiten, Skizzen und Experimenten prägender Typografen und Schriftengestalter. Aufgezeigt werden die Vielfalt der Buchstaben und die unterschiedlichen Ansätze ihrer Arbeitsweise. Zudem äußern sie sich teilweise selbst zu ihren Arbeitsweisen von der ersten Skizze bis zur Anwendung. «schriftgestalten» liefert Denkanstöße, Erkenntnisse und bietet die Gelegenheit, das weite Feld der Typografie zu erforschen.
Mit Beiträgen von Philippe Apeloig, Johannes Bergerhausen, Hans Rudolf Bosshard, Luc(as) de Groot, Hans-Jürg Hunziker, Paul van der Laan, Uwe Loesch, Georg Salden, Eckehart Schumacher-Gebler, Fred Smeijers, Andreas Uebele und Kurt Weidemann.
Der Autor: Tino Grass (*1979) studierte am Kölner Richard-Riemerschmid-Berufskolleg. 2001 und 2002 arbeitete er als Schriftsetzer und Herausgeber für die medialen, zur psychologischen Unterstützung dienenden Kampagnen der NATO-Truppen in Prizren, Kosovo. Von 2002 bis 2007 studierte er Visuelle Kommunikation an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Düsseldorf. Seit 2007 leitet er ein eigenes Büro für visuelle Kommunikation und wurde mit zahlreichen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. Tino Grass lebt und arbeitet heute in Köln und Paris und ist einer der beiden permanenten Mitarbeiter des Pariser Studios von Philippe Apeloig.
Mein Kommentar: Ausgezeichnet mit dem «certificate of exellence» vom istd – international typographic awards 2009. Ein super produziertes, zeitgemäßes Werk aus dem Jahr 2008 im feinsten Swiss Style, in der Schweiz verlegt und gedruckt. Das Buch hilft, Unsicherheiten bei der Schriftwahl abzubauen aufgrund von Fachwissen über Entstehung und Relevanz von Typografen. Empfehlenswert für Studierende ab dem 1. Semester.
Fazit: ***** (5 von 5 Sternen)

Tino Graß
Schriftgestalten – Über Schrift und Gestaltung
260 Seiten, über 200 Abbildungen, 20,5 x 24 cm,
Broschur mit Klappen, deutsch,
Niggli Verlag, Sulgen, Schweiz (49 Euro)
> www.niggli.ch
> www.tinograss.de
> www.apeloig.com

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Manfred Gerlach
Seit 1995 Dozent für Kommunikationdesign an der Design Factory International in Hamburg, seit April 2008 im Kurs »Angewandtes Gestalten« am Start. Im Wintersemester 09/10 Abschluss-Coach. Kurzbio: Von 1985 bis 1990 Studium an der Muthesiusschule Kiel, Diplom. Danach als Art Director bei der Designgruppe Transparent, Kiel (später Fluxx.com) und der Schaffhausen Communication Group. Von 1994 bis 2000 freiberuflicher Gestalter mit Sitz in Hamburg. Seit 2000 fest in der Bauer Media Group, Hamburg tätig.
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